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Eine Frau vom Fach

Verbände der Justizbediensteten treffen erstmals gemeinsam die Justizministerin Susanne Hoffmann

Am 16. Januar 2020 fand ein erstes Treffen der Verbände der Justizbediensteten mit der neuen Ministerin für Justiz, Frau Susanne Hoffmann, statt. Die Verbände wurden vertreten durch Frau Petra Schmidt von der Deutschen Justizgewerkschaft (DJG), Frau Dörthe Kleemann vom Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD), Frau Marie Weiss von der Neuen Richtervereinigung (NRV), Frau Michaela Metzler vom Deutschen Gerichtsvollzieherbund (DGVB), Herrn Thomas Prasuhn vom Deutschen Amtsanwaltsverein (DAAV) und Herrn Marc-Oliver Gernert vom Bund Deutscher Rechtspfleger (BDR).

Erstmals nahmen diese Verbände der Justiz an einem gemeinsamen Termin bei einer Justizministerin teil.

Bild Frau Ministerin Hoffmann (Quelle: MdJ Brandenburg)

Das erste Treffen galt dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vorstellung der wesentlichen Ziele der einzelnen Verbände und ist als vertrauensbildende Maßnahme zu begreifen.

Susanne Hoffmann ist – anders als ihre Amtsvorgänger – mit der staatsanwaltschaftlichen und gerichtlichen Praxis bestens vertraut, hat sie doch als Staatsanwältin, Generalstaatsanwältin und hochrangige Verwaltungsbeamtin in der Brandenburger Justiz und der Landesregierung gewirkt. Allein der Wegfall mühsamer Erklärungen zu den Aufgaben der einzelnen Laufbahngruppen innerhalb der Justiz ist ein wichtiger Schritt zur zeitnahen Aufnahme der Sacharbeit.

In entspannter Atmosphäre stellten die Verbände ihre wesentlichen Ziele dar. Dabei zeichneten sich als Schnittmengen zwischen allen Verbänden die Themen Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung der Justiz ab.

Die Verbände haben verabredet, das Format der gemeinsamen Gesprächstermine in loser Abfolge fortzusetzen.

Der Bund Deutscher Rechtspfleger Brandenburg e. V. wird im Herbst das weitere Gespräch mit Frau Ministerin Hoffmann suchen, um dann in die Verbandsarbeit einzusteigen. Neben den Themen Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung stehen dann auch der Ausbau flexibler Arbeitsort- und Arbeitszeitmodelle, die Beseitigung der Beförderungsrückstaus auf der Agenda.